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Romeo @dded Julia

Julia hat gerade ihr Abitur gemacht und ist zum Studium aus der Kleinstadt nach Berlin gezogen. Ihr neues Leben, ihre erste Wohnung und alle anderen spannenden Entdeckungen teilt sie ihren Freunden im Netz mit. Da trifft sie Romeo, ein neues Mitglied der Internetgemeinde. Über ihre schicksalhaften Namen kommen sie ins Gespräch und es entsteht eine Freundschaft, aus der später vermeintliche Liebe wird. Doch Romeo ist nicht, wie er scheint. Er ist arbeitslos, seit acht Monaten, was ihn nicht davon abhält von einem tollen Job in einer großen Firma zu schreiben. Doch das ist nicht die einzige Lüge, die schneller getippt als gedacht ist. Aber wer erfährt das schon? Jeder macht sich doch ein wenig schöner, beliebter und erfolgreicher. Julia merkt von alledem nichts, will auch nichts merken. Nach einer gemeinsamen Mobbingattacke ist klar, wir gehören zusammen. Julia versendet Bilder, vernachlässigt die Uni, bricht mit ihren Eltern und ist völlig im Sog der schnellen Liebe im Internet verschwunden.

Sie plant, sie fantasiert. Und Romeo? Er lässt alles, wie es ist. Jetzt kann er auch nichts mehr zurücknehmen. Einmal geschrieben, immer geschrieben. Die Verbindung der Beiden scheint perfekt, bis Romeo auf einmal vor Julias Tür steht.

Doch statt dem erwarteten Kuss: Realität und ein Verbrechen.

Am nächsten Tag erstellt Romeo, der jetzt Otto heißt, ein neues Profil im Netz.

Seitdem ist Julia verschwunden.

Zwei Schauspieler, eine Theatervorstellung, viele Themen, die schülerorientiert angesprochen wurden.

In 60 Minuten zeigten die beiden Darsteller - Isabella Scherer und Marius Hubel von Dominique Berg - schauspielerisches Können, Witz und Charme, Gefühle, Leidenschaft, aber auch Gewalt, Ernsthaftigkeit und Realität.

Die SchülerInnen der 6. bis 8. Klasse lernten die Gefahren des Internets kennen, wurden für die Freigabe von persönlichen Informationen sensibilisiert und konnten nach der Vorstellung mit den Darstellten ins Gespräch kommen, um das Gesehende zu besprechen.

 

Die Schauspieler nahmen sich kritischen Themen an und die SchülerInnen sahen ein, dass sie doch vorsichtiger mit der Kommunikation im Netz umgehen sollten. Außerdem erkannten sie, wie schnell jemand in den Fokus vermeintlicher Mobbingattacken kommen kann.

 

Fazit:

Ein gelungendes Stück mit sensiblen Themen, schülerorientiert, spannend und unterhaltsam dargeboten.

 

Vielen Dank dafür.

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